Die Künstler*innen: Saarbrücken

Akosua Viktoria Adu-Sanyah

Akosua Viktoria Adu-Sanyah, geboren 1990 in Bonn, lebt und arbeitet in Zürich. Sie studierte von 2009 bis 2015 an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Ihre künstlerische Praxis ist vom körperlichen Umgang mit analogen fotografischen Prozessen geprägt, deren Sujets mit der Befragung von Identitätskonzepten und dem Aufbrechen von Kategorien zusammenhängen. Bezeichnend für ihre Arbeit ist die moderne Verschränkung mit kultureller Recherche und journalistischen Methoden.

Natalie Brück

Die Sprechstücke, Videos und Performances von Natalie Brück (*1989 in Saarlouis) ziehen ihr Publikum in einen Sog, in dem die Künstlerin eigene Beobachtungen und surreale Erinnerungen mal stoisch, mal rhythmisch verbalisiert und verbildlicht. Die auf- und abtauchenden Gedankengänge werden durch den prägnanten Gebrauch ihrer Stimme auf poetisch bis verstörende Weise inszeniert. Auch in ihren Performances kreiert sie bewusst Leerstellen, durch welche sie Ideen und Möglichkeiten sichtbar macht und den Fokus auf das legt, was zwischen den Menschen passiert.

Florian Huth

Florian Huth (*1980 in Saarbrücken) beendete sein Studium der freien Kunst 2019 als Meisterschüler von Olaf Metzel an der Akademie der Bildenden Künste München. In seinen Arbeiten wiederholt, verfremdet und hinterfragt er Kunst mit verschiedenen witzigen, genialen und respektlosen Mitteln. Oft interpretiert er Werke und Vorbilder der Kunstgeschichte neu und konterkariert sie. Seine Arbeiten sind meist als Kunst über Kunst zu betrachten, bei der die unterschiedlichsten Medien wie Fotografie, Bildhauerei, Zeichnung und Druckgrafik konzeptuelle Bedeutung bekommen.

Fritz Laszlo Weber

Fritz Laszlo Weber (*1990 in Saarbrücken) ist interdisziplinär mit eigenen und kollektiven Projekten in Kunst, Film und anderen kulturellen Kontexten präsent. Er hat an der Kunsthochschule Kassel ein Studium der Visuellen Kommunikation absolviert und ging anschließend für ein Meisterschülerstudium an die Hochschule für Künste Bremen. Die Projekte und Arbeiten, an denen Fritz Laszlo Weber beteiligt ist, sind der Versuch eine mögliche Antwort auf konkrete Orte und unsere Verwobenheit mit ihnen zu formulieren. Dabei stehen die sozialen, materiellen und technologischen Bedingungen dieser Orte häufig am Ausgangspunkt einer Erzählung, die danach fragt, welche anderen Arten des Zusammenlebens an diesen Orten möglich wären.